[Sammelbeitrag] Silbermonder Kurier

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[Sammelbeitrag] Silbermonder Kurier

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:10 am


Was ist der Silbermonder Kurier IC?
Der Silbermonder Kurier erscheint jeden Dienstag druckfrisch an den Zeitungsständen in Silbermond und dem restlichen Quel'Thalas. Ebenso findet er seinen Weg zu den zahlreichen, treuen Abonnenten des regimetreuen Klatschblatts. Die Berichte sind meistens boulevardesk, aber mit dem richtigen Gespür für Gerüchte und Neuigkeiten verfasst. So ist der Kurier beliebt und gefürchtet gleichermaßen. Die beliebteste Kolumnistin des Kuriers ist Raethenia Ilarie Sternentanz, die unter ihrem verkürzten Namen Raeth Sternentanz schreibt.

Was ist der Silbermonder Kurier OOC?
Die Klatschpresse ist ein kleines Liebhaberprojekt von mir, in dem ich diverse Gerüchte von und mit befreundeten Gilden streue. Was zuerst als einmaliger Post begann, machte so viel Spaß, dass ich den Kurier sporadisch weiterführe und Artikel für mein fiktives Käseblatt verfasse. Es gibt allerdings keine Artikel ohne Gerüchte, wer sich also gerne mal verewigt sehen möchte, kann mir die pikanten Details ingame oder per PN mitteilen. Desweiteren dürft ihr im RP gerne auf Artikel und Gerüchte des Kuriers bezugnehmen.

Inhaltsverzeichnis

  • Nachtwinds extravagante Musikabende kehren zurück!
  • Gerüchte bewahrheiten sich: Azurkrone zum Weltenwanderer ernannt!
  • Marktspektakel zum 50sten!
  • Drei neue Künstler zum Dritten!
  • Volkskulturwochen – Brauchen WIR das?
  • Verräterische Brautschau! Adelsspross auf Abwegen!
  • SILBERMONDER KURIER EXKLUSIV: Intime Einblicke in die Ewigstein-Feier
  • In Trauer vereint: Nachruf auf Thinael Blutsonne


Zuletzt von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 4:45 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Nachtwinds extravagante Musikabende kehren zurück!

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:12 am

Raeth Sternentanz schrieb:Nachtwinds extravagante Musikabende kehren zurück!
von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

Es war ein rauschendes Fest, eine Huldigung an die hohe Kunst der Musik gespickt mit einigen Eskapaden und damit zurecht eine gebührende Rückkehr in das gesellschaftliche Leben des thalassischen Adels! Baroness Valetheera lud vor einigen Abenden bereits zum zweiten Mal in ihr großzügiges Anwesen am königlichen Markt und das Wer-ist-Wer der adeligen Gesellschaft gab sich die Klinke in die Hand!

Wie uns berichtet wurde, wurden keine Kosten und Mühen gescheut, die erlesenen Geschmäcker der Oberschicht zu verwöhnen. Madame Tyurru vom Café Kerzenschein kredenzte dabei einzigartige und speziell dem Anlass gebührende Gaumenfreuden, allesamt auf den Sinn und Zweck des Abends abgestimmt. So erfreuten sich die köstlichen Törtchen in Instrumenten-Form besonderer Beliebtheit und fanden reißenden Anklang. Von den Gaumenfreuden ging es auch direkt zu den hörbaren Freuden des Abends über, denn ein Abend, der der hohen Kunst der Musik gewidmet ist, verheißt natürlich einen akustischen Höhepunkt nach dem Anderen.

Wie schon beim letzten Musikabend erfreuten sich die Gäste, darunter so bekannte Gesichter wie Weltenwanderer-Hauptmann Thinael Blutsonne, am Spiel des Pianisten Mirovan Gisbanias, dessen virtuoses Talent über sein durchaus fragwürdiges Benehmen hinwegtäuschen konnte. Begleitet wurde er dabei von Weltenwanderer Marelion Apfeldorn, der sein musikalisches Debüt in Adelskreisen gab. Zu den sanften, melancholischen Klängen des hauseigenen Flügels und der Violine wurde so manch anwesendem Gast schwer ums Herz und auch die eine oder andere Träne wurde vergossen. Zarte Damen des Adels fanden Halt in den Armen ihrer männlichen Begleiter. Optimistischere Klänge entlockte der stadtbekannte Gaukler Kirr Dämmerpfeil seiner Laute und erntete damit zurecht Applaus von den hochrangigen Persönlichkeiten, zu denen zum Beispiel Magister Elegias Sommersang und weitere Vertreter des Arkaneums Silbermond gehörten.

Zum krönenden Abschluss des Abends spielte noch einmal der Pianist auf und verleitete mit fröhlicheren Melodien zum Tanzen. Als jedoch zwei Herren miteinander auf der Tanzfläche erschienen, musste Baroness Nachtwind doch auf den guten Anstand und den Ruf des Abends achten und rief die beiden, offensichtlich angetrunkenen, Herren zur Vernunft. Lautstark angeheizt oder gefordert wurde dann Lady Anaeth Sonnenglut gesichtet, die sich mit einem namenlosen Bürgerlichen auf der Tanzfläche bestens zu amüsieren schien. Wir fragen uns, hat sie das wirklich nötig? Nach all der Zeit, in der wir der Nähe der Priesterin keinen Mann wahrnehmen konnten, tuschelt man zurecht über diesen fragwürdigen Geschmack.

Um die Gerüchteküche weiter anzuheizen, wurde die junge Sonnenglut-Erbin Faelys Sonnenglut an dem Abend mit einem weiteren vielversprechenden Junggesellen gesichtet. Wir fragen uns, steht uns vielleicht eine Adelshochzeit ins Haus? Den Gerüchten rund um seine Ehrung und Aufnahme in die Reihe der Weltenwanderer wollte Adjutant Braedin Azurkrone noch keine Beachtung schenken – aber immerhin ein wissendes Lächeln. Wir bleiben gespannt!
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Gerüchte bewahrheiten sich: Azurkrone zum Weltenwanderer ernannt!

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:16 am

Raeth Sternentanz schrieb:
Gerüchte bewahrheiten sich: Azurkrone zum Weltenwanderer ernannt!
Von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

Hört hört! Wie es scheint, haben wir bei unserer letzten Berichterstattung zum Musikabend im Anwesen Nachtwind (der Kurier berichtete), mehr als nur Gerüchte gehört! So verwundert es wenig, dass gestern Abend in einem festlichen Rahmen in der Zuflucht der Weltenwanderer, Waldläufer Braedin Azurkrone in die illustren und hochdekorierten Reihen aufgenommen wurde!

Kein geringerer als Weltenwanderer-Hauptmann a.D. Solisar Himmelswispern berief Azurkrone in die eigenen Reihen und stimmte eine Rede an, die die edelsten Tugenden der Weltenwanderer in Erinnerung rief. Getragen von verschiedensten Weltenwanderern wie Hauptmann Thinael Blutsonne und Marelion Apfeldorn wurde in eindringlichen Worten an die nobelsten Werte der Elitetruppen appelliert.

Weitaus lockerer ging es dann in einem öffentlichen Rahmen im Gasthaus am königlichen Markt zu – und so konnten wir beobachten, dass sich die ein- oder andere Persönlichkeit auf dem Fest blicken ließ. Magister Lont En’Caras wurde ebenso in den Reihen beim Genuß von Sonnentropfen gesichtet, wie die Kuratorin des Arkaneums Cecilyas Glockenhell! Und selbst der alte Himmelswispern, um den sich verschiedenste Gerüchte ranken, ließ sich bei der Feierlichkeit blicken und sicherte sich den besten Platz am Kopf der Tafel. Dennoch wurde hinter vorgehaltener Hand berichtet, dass der alte Herr einen überaus sentimentalen Eindruck machte, als er das Wehklagen der Hochgeborenen bei der vorangegangenen Zeremonie anstimmte. Waren da sogar kleine Tränchen zu sehen?

Spitze Zungen behaupten, dass der alte Fuchs auf seine letzten Tage doch sehr wehmütig wird. Von diesen sensiblen Themen wechselte man schnell zu den kulinarischen Genüssen und durfte Madame Tyurru vom Café Kerzenschein lauschen, die mit durchaus zweideutigem Schmunzeln die Namensgebung der beliebten Leckerei „Glockenhells gefüllte Quarkbällchen“ zum Besten gab. Kuratorin Glockenhell selbst quittierte die Aussage mit einem süffisanten Lächeln. Und noch jemand wurde gesichtet, den man lange nicht mehr gesehen hat. Sasarya Feuerfeder, Tochter des verstorbenen Gelehrten, platzierte sich strategisch überaus klug direkt neben Himmelswispern. Sollte sie nicht lieber einige neue Bücher schreiben, als sich bei den Waldläufern und Weltenwanderer anzubiedern?

Der frischgebackene Weltenwanderer Azurkrone wurde indessen jedoch, nach allen Regeln der Kunst, von seinen Kameraden und Freunden betrunken gemacht. Auch dies ein Befehl des alten Himmelswispern, dem jeder mit Freude Folge leistete. Wir finden, Weltenwanderer Azurkrone hat sich Ehrung und Feier redlich verdient und hoffen an dieser Stelle, dass der Kater nicht allzu schwer ausgefallen ist. Die Redaktion des Silbermonder Kuriers wünscht für die weitere Karriere alles Gute und allzeit sichere Pfade!
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Marktspektakel zum 50sten!

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:18 am

Raeth Sternentanz schrieb:
Marktspektakel zum 50sten!
Von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

In diesen Tagen konnten wir uns eines ganz besonderen Jubiläums erfreuen und gratulieren hiermit öffentlich dem Mann der Stunde Sylbanerion DakHar zum erfolgreichen 50sten Siegelmarkt! Natürlich war auch der Silbermonder Kurier vor Ort um Ihnen, liebe geneigte Leserschaft, von diesem außergewöhnlichen Jubiläum zu berichten.

Außergewöhnlich? Durchaus! Nicht nur der Ort sondern auch die Gäste und Stände waren bei diesem speziellen Markt eines Jubiläums angemessen und wir gehen davon aus, dass überall reißend Umsatz gemacht wurde!

Angefangen haben wir unseren Rundgang beim jungen Lederwaren-Meister DakHar selbst, der von seinem neuen Assistenten Layann Klingentanz beim Verkauf der edlen und praktischen Waren unterstützt wurde! Nahezu belagert wurden die beiden jungen Herren an ihrem Stand mit den geschätzten und beliebten Dämmersang’schen Lederwaren! Wir hoffen, dass der frischgebackene Familienvater Telian Dämmersang diese Zeilen liest und sich gebührend am Jubiläum erfreuen kann!

Harte Verhandlungen waren zu vernehmen, es wurde um jeden Silberling gefeilscht und sogar der bekannte Silbermonder Schreiber Derallion Abendglanz zeigte sich von einer ganz anderen Seite. Spitze Zungen behaupten, dass der zarte Schreiber härter als jeder Goblin verhandelte! Im Zweifel sollte man sich selbst davon überzeugen und ihn einmal in seiner Schreibstube aufsuchen!

Ebenfalls gesichtet wurde das Arkaneum Silbermond, mit Kuratorin Glockenhell, die sich bestens amüsierte. Oder vielleicht wurden auch Einladungen zum arkaneischen Kolloquium ausgesprochen? Die beliebte Veranstaltung feierte nämlich ebenfalls in der letzten Woche ein kleines Jubiläum!

Weiter gingen wir in Richtung der Wanderboutique, bei der man sich wieder für alle Gelegenheiten einkleiden konnte! Auch hier fanden Roben und Gewänder für alle Gelegenheit reißenden Absatz!

Madame Tyurru vom Café Kerzenschein hatte sich mit ihrem Café in einer lauschigen Lichtung ausgebreitet und versorgte hungrige und durstige Gäste des Markts mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Hohen Reich! Doch – allen Lobpreisungen zum Trotz – wurde dieses Mal lautstark bemängelt, dass es dem Café an einem reichhaltigen Waffelangebot mangele. Was den Heißhunger auf die gebackene Köstlichkeit an diesem Abend aber anheizte, wollte uns niemand verraten. Wir bleiben dran!

Unseren Bummel beendeten wir beim Dampfpanzerkampf, der von Gyldor Herzblut und Eryne Shan’re geleitet wurde. Wir haben zwar das Ansinnen dieses unelfischen Wettstreits nicht verstanden, konnten jedoch nur lachende Gesichter und fröhliche Stimmung ausmachen! Fernab vom Hohen Reich kann man sich diesen Spaß wohl einmal gönnen!

Der Silbermonder Kurier wünscht Herrn DakHar auch für die nächsten 50 Märkte und darüber hinaus alles Gute und viel Erfolg! Wir vermelden schon einmal hier an dieser Stelle den nächsten Ort: am 7ten Tag des nächsten Mondes im Wegekreuz zur fortgeschrittenen 20sten Abendstunde!
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Drei neue Künstler zum Dritten!

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:20 am

Raeth Sternentanz schrieb:
Drei neue Künstler zum Dritten!
Von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

Inmitten der Feierlichkeiten des Sonnenwendfests lud Baroness Valetheera Nachtwind gestern Abend wieder in ihr großzügiges Heim am königlichen Markt in Silbermond, damit man sich ganz den Freuden der Musik widmen könnte. Natürlich war auch der Silbermonder Kurier wieder vor Ort, um einen Blick hinter die normalerweise dem Adel vorbehaltenen Türen zu werfen!

Wie schon bei den letzten Abenden haben wir Weltenwandererhauptmann Thinael Blutsonne und den frischgebackenen Weltenwanderer Braedin Azurkrone erblickt, die sich scheinbar neben der Kriegskunst auch mit dem Genuss von Musik beschäftigen. Gemunkel zufolge wurde die 13. Sondereinheit Sturmfeder aus den Pestländern abgezogen, um sich gegen Trolle im Süden unseres schönen Reiches zu stellen! Wenn man den, sich im Laufe des Abends verdichtenden Gerüchten, Glauben schenken darf, so sind die Trollangriffe im Süden von einer Blutrittereinheit provoziert worden, die allerdings weiterbeordert wurde. Diese taktische Fehlentscheidung wird von unserem geschätzten Hauptmann nun wieder ausgeglichen und der Silbermonder Kurier wünscht an dieser Stelle allzeit sichere Pfade!

Wieder in neuer Begleitung erschien Derallion Abendglanz, den man nur als „den Schreiber Silbermonds“ kennt. Und dieses Mal ließ er sogar das Verhandeln sein, was vermutlich aber auch daran lag, dass alle Speisen und Getränke vom Haus Nachtwind gestellt wurden. Die Kreationen von Madame Tyurru vom Café Kerzenschein waren dieses Mal dem Sommer angemessen, alle in Blütenform dargereicht und boten süße Verführung in mannigfaltigen Geschmacksrichtungen.

Den musikalischen Auftakt gab Lady Shelaira Phönixklinge, Schwester des kürzlich in den Stand des Barons erhobenen Blutritters Serathis Phönixklinge. Vielleicht erinnert sich der geneigte Leser an die Hochzeit im kleinen Kreis, die eine beträchtliche Menge Gold in die Kassen von Haus Phönixklinge gespült hat. Zu schade, dass er eine Bürgerliche ehelichen musste, um seiner Schwester den gesellschaftlichen Auftritt zu finanzieren! Nichts desto trotz war es eine wahrhaft zauberhafte Darbietung der jungen Dame, die uns mit Querflöte und Illusionsmagie verführte.

Apropos Verführung! Natürlich interessiert Euch, liebe geneigte Leser, vor allem das Liebesleben des skandalbehafteten Adels und so möchten wir diese Neugier natürlich stillen, indem wir uns den neuesten Entwicklungen zuwenden.

So ist es verwunderlich und Gegenstand vielen Getuschels, dass der zweite Künstler des Abends, Baron Celyan Feuersang, als Begleiter von Lady Anaeth Sonnenglut auftrat. Die sonst für ihren nahezu enthaltsamen Lebenswandel bekannte Priesterin des Sonnenzornturms nutzte nun bereits jeden der Musikabende, um sich an der Seite von wechselnden Herren zu präsentieren. Baron Feuersang ist dabei der Jüngste, der die Gunst der zarten Schönheit erringen konnte und sich sogar hinreißen ließ, ihr ein romantisches Stück zu widmen. Feuersangs Ruf als Schwerenöter kommt hinzu, so dass wir gespannt verfolgen, welche Art der aufkeimenden Romanze uns dort gestern präsentiert wurde.

Ohne ihren, ebenfalls sehr jungen, Begleiter Sythaeras Nebelsehne wurde Blutritter Nereia Morgenwind von der 13. Sondereinheit Sturmfeder gesichtet. Wir wissen nicht, wem oder was Nebelsehne an diesem Abend nachgegangen ist, können aber sagen, dass Morgenwind sich von einem unbekannten Jüngling begleiten ließ, der sie allerdings nicht zum Tanzen aufforderte.
Des Weiteren verdichten sich die Gerüchte, dass Lady Faelys Sonnenglut ebenfalls eine gewinnbringende Verbindung anstrebt. Man sah die junge Erbin des verstorbenen Magisters in vertrauten Gesprächen mit Lord de Vestillis und der Silbermonder Kurier hört hier bereits die Hochzeitsglocken läuten. Was für ein erfreuliches Ereignis für die Erbin, die sich gerade mit dem Aufbau ihres eigenen Gestüts beschäftigt.

Gänzlich unbekannt war der dritte Künstler des Abends, namens Madame Reliary Merolan, die mit ihrer Laute die Ohren der Anwesenden in Verzückung brachte, aber leider so schnell wieder entschwand, wie sie gekommen war. Keine falsche Bescheidenheit, wenn Ihr dies an dieser Stelle lest, verehrte Madame – euer Spiel war unglaublich.

Erwartet, aber leider nicht erschienen, ist Magister Neroth Blutflamme, für den sogar anlässlich seines Geburtstages eine Überraschung auf dem Musikabend wartete. Nein, dabei handelte es sich nicht um Magister Etharas Schattenwind, der wohl aufgrund von Blutflamme seine Stelle beim Arkaneum Silbermond aufkündigte. War dies der Grund, warum Kuratorin Glockenhell so still blieb? Wie dem auch sei, eigentlich erwartete Magister Blutflamme eine preisgekrönte Leckerei aus den kundigen Händen von Madame Tyurru, die nun am Ende des Abends den Waisen gespendet wurde. Der Kurier wünscht Magister Blutflamme dennoch alles Gute zu seinem Ehrentag!

Zurecht war der dritte Musikabend erneut eine denkwürdige Veranstaltung und der ehrfürchtige Schreiber verneigt sich vor der Kunst und dem Adel aus dem Hohen Reich. Wir freuen uns auf die nächsten musikalischen Höhepunkte des Jahres.


Zuletzt von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:23 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Volkskulturwochen – Brauchen WIR das?

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:23 am

Raeth Sternentanz schrieb:
Neben den neuesten Entwicklungen des Adels, die Sie, liebe geneigte Leser, in dieser Ausgabe nachlesen können, wollen wir uns einem Thema zuwenden, das uns beim letzten Besuch des Siegelmarktes präsentiert wurde: Die Volkskulturwochen. Unsere Kolumnistin Raeth Sternentanz, die unlängst zur beliebtesten Kolumnistin des KURIERS gewählt wurde, wirft einen kritischen Blick auf die Veranstaltungsreihe – in einem persönlichen Kommentar! Die Redaktion des KURIERS möchte herausstellen, dass es sich hierbei um eine rein subjektive Darstellung handelt und nicht die Gesamtmeinung der Redaktion widerspiegelt. Leserbriefe und Kommentare können an die Redaktion zu Händen von Raeth Sternentanz gerichtet werden.

Volkskulturwochen – Brauchen WIR das?
Ein Kommentar von Raeth Sternentanz | SILBERMONDER KURIER

Geneigte Leser, in Momenten wie diesen fällt es mir schwer, die richtigen und angemessenen Worte zu finden, um Sie über das aktuelle Geschehen zu informieren und zu berichten, was es in unserem Hohen Reich Neues gibt.
Dennoch will ich es wagen und das kritische Wort gegen jene Veranstaltungen erheben, die uns von der volksübergreifenden Gemeinschaft „Das Siegel“ präsentiert werden. Sicher haben Sie, verehrte Leser, schon eines der bunten Flugblätter in die Hand bekommen, in denen die sogenannten Volkskulturwochen angepriesen werden und in denen dazu aufgerufen wird, die Kontinente zu bereisen um anderen Völkern zu lauschen.

So ist zurzeit die Thematik der Kulturwochen auf Trolle ausgelegt und Einladungen wurden ausgesprochen, Beiträgen auf den Echoinseln (südliches Durotar) beizuwohnen. Gewiss, wir sind Teil der Horde und wir leisten bereitwillig unseren Einsatz, wenn es darum geht, in den Krieg zu ziehen und unseren Teil des Bündnisses zu erfüllen. Unvergessen sind die Opfer, die wir auf der Insel des Donners vollbracht haben und unvergessen ebenfalls die Namen jener Sin’dorei, die nicht in den Schoß der Heimat zurückkehrten. Gerade erst erholen wir uns von den Strapazen in den Pestländern, bei denen unsere glorreichen Truppen einem geheimen Kult zu Leibe gerückt sind und dessen Vernichtung Blutzoll gekostet hat. Und noch immer patrouillieren unsere hochgeschätzten Waldläufer, Weltenwanderer und Blutritter durch unser Hohes Reich, um es vor Angriffen von außen zu schützen.

In diesen schweren Zeiten werden wir also von dieser losen und zurecht fragwürdigen Gemeinschaft aufgefordert, uns auf riskante Reisen zu begeben, um andere Kulturen kennenzulernen. Man sollte meinen, dass ein Volk wie das unsere über ausreichende und tiefgehende schriftliche Abhandlungen verfügt, die sich genau mit diesen Themen befassen und für jedermann zugänglich in den Bibliotheken der Stadt aufbewahrt werden. Wir erinnern uns, dass die Loge des Elfenbeinturms sich ebenfalls der Wissensvermittlung verschrieben hat und dies in beliebten Vortragsreihen auch weiterhin tut. Warum also reisen? Gefahr und Kosten auf sich nehmen, um zu hören, was uns ein Troll zu sagen hat?

Ich denke, dass dieser Umstand nicht notwendig ist und eben jene Volkskulturwochen nur eine Aufweichung unserer eigenen Kultur mit sich bringen. Wird dort von uns erwartet, dass wir fremde Bräuche ansehen, uns ebenfalls in Lendenschurz und Fell kleiden und barbarische Riten pflegen? Wer sind wir, dass wir uns so erniedrigen?

In diesen schwierigen Zeiten ist es vielmehr notwendig, sich darauf zu besinnen, wer WIR sind und woher wir kommen! Wir sind die Kinder des Blutes, Vertreter eines edlen, langlebigen Volkes mit einer jahrtausendealten Geschichte. Wer in unserer Gesellschaft sein Wissen vorantreiben mag, der findet mannigfaltige Möglichkeiten, dies zu tun – auch ohne in die Wildnis zu reisen und sich dort mit primitiveren Kulturen auseinanderzusetzen!

Kommen wir also zu meiner anfänglichen Frage zurück: Volkskulturwochen – Brauchen WIR das? Ich für meinen Teil, als Kolumnistin des SILBERMONDER KURIERS, als Sin’dorei, denke nicht und ich appelliere an jeden geneigten Leser, an jeden Freund unserer Zeitschrift, tief in sich zu gehen und auf die innere Stimme zu hören und zu lauschen, was sie uns sagt. Brauchen wir Volkskulturwochen? Nein – wir brauchen sie nicht.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass ich jegliche Berichterstattung über die Volkskulturwochen abgelehnt habe und Sie in der nächsten Ausgabe des KURIERS wieder wie gewohnt mit Berichten rund um thalassische Themen erfreuen werde. Es war mir ein persönliches Anliegen, diesen Kommentar zu verfassen und ich danke der Redaktion des KURIERS, ihn hier abgedrucken zu dürfen.

Gerechtigkeit für unser Volk!
Raeth Sternentanz | SILBERMONDER KURIER
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Verräterische Brautschau! Adelsspross auf Abwegen!

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:24 am

Raeth Sternentanz schrieb:
Verräterische Brautschau! Adelsspross auf Abwegen!
Von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

Gerade dachten wir, es würde Ruhe in das Leben der Adligen in Silbermond und Quel’Thalas einkehren, da überrascht uns die alte Familie Himmelswispern mit einem lange verschollenen Erben. Wir erinnern uns: Weltenwandererlegende Solisar Himmelswispern machte unlängst von sich Reden, als er Braedin Azurkrone in die Riege der Weltenwanderer berief. Darüber hinaus ist seine Verbindung mit einer jungen Bürgerlichen noch immer Gesprächsstoff genug! Bis jetzt!

Gerüchten zufolge hat der alte Baron Zuwachs in Form seines jüngsten Sohnes bekommen, der bis vor Kurzem noch als verschollen galt. Verschollen? Von wegen! Bei Lord Verian Himmelswispern, so der Name des Adelssproß, handelt es sich um niemand geringeren als einen konvertierten Hochelfen, der dem Allianzbündnis abgeschworen hat und das langwierige Eingliederungsprozedere des Sonnenzorns über sich ergehen ließ. Man munkelt davon, dass seine Bereitschaft, Interna preiszugeben dazu beigetragen hat, dass seine Aufnahme so unscheinbar und reibungslos verlief.
Nun versucht Himmelswispern Senior also, seinen Erben wieder in die Gesellschaft zu integrieren und setzt dabei auf die Verzweiflung einer angehenden Waldläuferin, die in ihrer Karriere aufzuholen hat. Sasarya Feuerfeder, die wir bereits in Gesellschaft der 13. Sondereinheit Sturmfeder angetroffen haben, wurde nun mit Lord Verian Himmelswispern bei einem mehrgängigen Abendessen in einem noblen Silbermonder Restaurant beobachtet. Wir können nur ahnen, dass es sich hierbei um den Beginn einer Romanze handelt, war Himmelswispern Junior doch nur zu angetan von der Waldläuferin in spe. Wir erwarten daher, dass weitere Einladungen seitens Himmelswispern Senior eintreffen und sich die Karriere der jungen Dame positiv weiterentwickeln wird, sofern sie bei diesem Schauspiel weiterhin mitmacht.

Böse Zungen behaupten, dass es sich bei Verian Himmelswispern auch weiterhin um einen Spion handelt, der geschickt versucht, unser Hohes Reich zu unterwandern. Ob etwas Wahres daran ist, werden wir sicherlich bald berichten, denn wir werden den Heimkehrer und seine offensichtliche Romanze weiter beobachten! Bleiben Sie gespannt!
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SILBERMONDER KURIER EXKLUSIV: Intime Einblicke in die Ewigstein-Feier

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 10:26 am

Raeth Sternentanz schrieb:
SILBERMONDER KURIER EXKLUSIV: Intime Einblicke in die Ewigstein-Feier
von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

Einige Wochen ist es bereits her, dass unsere ruhmreichen Truppen aus den Pestländern zurückkehrten und die frohe Kunde verbreitet werden konnte, dass der Feind in Ewigstein geschlagen wurde. Dieser Umstand sollte gewürdigt werden und es ist mir eine Freude, zu verkünden, dass es dem SILBERMONDER KURIER gestattet wurde, auf der streng geschlossenen Feier zu Ehren des siegreichen Ewigstein-Feldzuges zu Gast zu sein und inmitten der hochdekorierten Helden und namhaften Adeligen zu weilen.
Natürlich sind Sie, verehrte geneigte Leser, besonders an all den intimen Details dieses wunderbaren Abends interessiert – und wie immer wird der SILBERMONDER KURIER sie nicht enttäuschen.

Beginnen wir doch zuerst bei der Lokation der erlesenen Festivität, dem Café Kerzenschein. Eigens für diesen Zweck wurde das Café von Madame Maylea Sonnenfunken, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Tyurru liebevoll dekoriert. Im Außenbereich des Cafés fand man das erlesene Buffet mit den köstlichen Speisen süßer oder herzhafter Natur, die nur dazu einluden, probiert zu werden – auch wenn es der schlanken Linie schaden könnte. Beeindruckend hierbei war im besonderen Maße die Torte, die dem Sonnenzornturm nachempfunden war und mit einer Füllung aus zartschmelzender Mousse und Kirschen die verwöhnten Gaumen lockte.

Den Auftakt des Abends gestaltete Magister Neroth Blutflamme, mit einer Schweigeminute für die Gefallenen und erinnerte so bereits zu Beginn seiner Begrüßungsrede an die Opfer und Entbehrungen, die erbracht wurden. Dieser Umstand ist sicherlich zu erwähnen und unvergessen und doch drückte er merklich die Stimmung, der selbst das Aufgebot einer Verlassener des Regiments Seuchenfaust zu Beginn nichts anhaben konnte. Eine Anwesende der Verlassenen führte sogar eine Kakerlake mit sich! Die erwarteten Ohnmachtsanfälle der adeligen Damen blieb allerdings aus.
Drei Reden wurden zu Beginn gehalten, besagter Rede von Magister Blutflamme folgte eine weitere von Tharosian Blutweber, der an das Bündnis mit den Verlassenen erinnerte und damit den anwesenden Vertretern der Seuchenfaust Respekt zollte. Die dritte Rede hielt Blutrittermeisterin Shi’Ka Lina Sonnenwald.
Erheiternder wurde es, als endlich die Erlösung des formalen Prozederes kam, und zwar in Form von Baron Celyan Feuersang. Der ansehnliche Herr könnte Ihnen durchaus ein Begriff sein, dient er doch der Verteidigung unseres Reiches im Orden der Blutritter. Gleichwohl scheint er in jüngster Zeit auch mehr seinem musischen Talent nachzugehen und sich mit traumtänzerischer Leichtigkeit und Virtuosität dem Spiel des Pianos zu widmen. Allerdings erschien der Baron, dem der Ruf eines Frauenhelden vorauseilt, an diesem Abend ohne seine neueste Eroberung namens Lady Anaeth Silberhauch (vormals Sonnenglut). Ist das schon ein Zeichen für ein nahendes Liebes-Aus?

Zu den ersten Tänzern zählten unter anderem Blutritterin Nereia Morgenwind, die schon wieder an der Seite eines neuen Herrn erschien. Yalanthir Schlüsselwacht, so der Name ihres letzten Begleiters, führte sie galant durch den ersten Tanz des Abends. Würde er ebenso charmant mit ihr tanzen, wenn er wüsste, dass er sich nur in eine Reihe von Verehrern begeben hat, mit denen die durchaus hübsche Ritterin seit geraumer Zeit zu sehen war? Noch dazu schien sie recht vertraut mit dem Pianisten Baron Feuersang und kannte sogar dessen Lieblingsweinsorte. Vor Morgenwind sollten sich die Herren wohl vorsehen, denn wähnten wir sie unlängst noch in einer Verbindung mit dem frischgebackenen Weltenwanderer Braedin Azurkrone, so können wir diese Meldung vielleicht schon bald widerrufen.

Apropos Azurkrone! Böse Zungen behaupten, dass sich der Weltenwanderer selbst um das beträchtliche Azurkrone-Erbe gebracht hat und nun wieder den Namen Ebenwehr führt, da er bei offenkundigen Versuchen, eine Vermählung herbeizuführen, wenig kooperativ war. So beobachtete man in den letzten Wochen einen wahren Auflauf an adeligen Töchtern aus den besten Häusern im Anwesen der Familie Azurkrone. Da zu nennen wäre unter Anderem Lady Niraniya Silberfluss oder eine solch bekannte Junggesellin wie Lady Eshella Morgenwehe. Eine Dame, die unbekannt bleiben möchte, erwähnte dem KURIER gegenüber etwas von „der rüdesten Verabredung, die ich in jüngster Zeit gehabt habe! Unverschämt“. Es wird sich zeigen, ob Braedin Ebenwehr (vormals Azurkrone) sich damit eine Freude getan hat – wo doch die Dame Morgenwind bereits wieder in anderweitige Tändelei verwickelt war.

Ebenfalls unter den Anwesenden war die frischgebackene Fürstin Velynna Silbernacht, die ohne ihren Angetrauten Fürst Vreth Silbernacht erschien. Wobei wir bemerken konnten, dass die ersten Schritte auf dem sozialen Parkett des Adels durchaus noch etwas Feinschliff bedürfen. So blieb die Fürstin unerwartet still und eher zurückhaltend und ließ jegliche adelige Dekadenz vermissen.
Nach dem ersten Tanz wandte man sich der Verleihung des Ordens zu, dem sogenannten „Amberstern“ und bat die Kommandanten ihrer Einheiten, vorzutreten. Gleichwohl von noblem Gedanken gestiftet, wurde die Annahme des „Ambersterns“ vom Regiment der Seuchenfaust zurückgewiesen und Hauptmann Thinael Blutsonne der 13ten Sondereinheit „Sturmfeder“ schien ebenfalls nicht erfreut, so hoch dekoriert zu werden. War die Zurückweisung der Verlassenen verständlich, so bleibt die Frage nach dem Grund von Blutsonnes versteinerter Reaktion offen.

Gerüchte ranken sich zudem um die letzten Wochen, die Blutsonne in Abgeschiedenheit verbracht haben soll, um von ihren schweren Verletzungen zu genesen. Am Abend jedoch erschien sie in Begleitung von Major Lethavin Talah’felo von den Sonnenfalken und fand an seinem Arm Halt. Auch hier ranken sich Gerüchte darum, dass es sich bei Talah’felo um eine ehemalige Liebschaft der Kommandantin handelt – noch dazu schien Talah’felo seit der Schlacht um Orgrimmar verschollen. Erleben wir bald vielleicht das erneute Aufkeimen einer Romanze?

Mit der Vergabe der Ambersterne war der offizielle Teil des Abends vorüber und das Buffet (s.o.) wurde eröffnet. Zu den Klängen des Pianos wurde noch bis in die späten Abendstunden getanzt oder im Außenbereich des Cafés privaten Unterhaltungen nachgegangen. Auch wir vom SILBERMONDER KURIER zogen uns dann zurück, um den erlesenen Herrschaften noch ihren persönlichen Freiraum zu lassen und die brandheißen Neuigkeiten eilenden Schrittes in die Redaktion zu bringen.
Unser Dank gilt dem Arkaneum Silbermond, insbesondere Kuratorin Cecilyas Glockenhell, die uns die ungestörte Berichterstattung an diesem Abend ermöglichte.
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Direkt neben dem Artikel ist die kleine Rubrik „Brandheisse Neuigkeiten“ in einem Kästchen platziert und meldet wie gewohnt die allerneuesten Gerüchte in kurzen Statements:

+++ Brandheisse Neuigkeiten +++ Es gehen merkwürdige Gestalten umher, die in Silbermond Gummianzüge verkaufen – die Stadtwachen wurden informiert und sorgen für Ordnung +++ Brandheisse Neuigkeiten +++ Prinz Nebeltänzer mit neuer Begleitung und exzentrischer Garderobe in der Oper am Königlichen Markt gesichtet +++ Brandheisse Neuigkeiten +++ Neueröffnung nach Umbau: Das gehobene Restaurant „Zur Sonnensichel“ lädt zum Eröffnungsabend am ersten Tage der nächsten Woche, zur zwanzigsten Stunde +++ Brandheisse Neuigkeiten +++
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In Trauer vereint: Nachruf auf Thinael Blutsonne

Beitrag von Sasarya am Mo Okt 27, 2014 11:59 am

Raeth Sternentanz schrieb:
In Trauer vereint: Nachruf auf Thinael Blutsonne
Von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

Es ist mir eine schwere Bürde, den folgenden Artikel zu verfassen. So oft konnte ich bereits über Weltenwandererhauptmann Thinael Blutsonne berichten, die zuletzt die 13. Sondereinheit Sturmfedern kommandierte. Eine Kolumnistin ist nichts, ohne die Elfen, die die Herzen der Bürger berühren und über die man schreiben kann.

Am letzten Wochenende nahmen wir Abschied von Thinael Blutsonne. Dutzende Weggefährten, Freunde und Schützlinge der angesehenen Sin'dorei trafen sich zu der bewegenden Trauerfeier auf der Insel der Sonnenwanderer. Worte können schwer die Gefühle beschreiben, die einen zu diesem schweren Moment überkamen und so verlief die Trauerfeier größtenteils in drückender Stille. Warme Worte von Kuratorin Cecilyas Glockenhell und Madaya Sonnenfunken würdigten die Taten von Thinael Blutsonne als Privatperson und als hingebungsvolle Dienerin des Hohen Reichs. Doch es war Baron Solisar Himmelswispern, Weltenwanderer a.D., der die wohl passendsten Worte fand und betrauerte, dass seine einstige Schülerin vor ihrer Zeit ging. Die Tochter der Verstorbenen, Tineth Blutsonne, sammelte kleine Andenken an ihre Mutter in einer Urne und es war Magister Lont En'Caras, der die Ehre hatte, diese Erinnerungsstücke den Flammen zu übergeben.

Mit melancholisch-warmen Gedanken ließ man Laternen aufsteigen, bei denen jede Einzelne für eine Lebensspanne von Thinael Blutsonne stand. Es waren diese zarten, stillen Momente, die einem die Brust eng werden ließen und daran erinnerten, dass man endgültig Abschied von einer Freundin nahm.

Die Redaktion des Silbermonder Kuriers spricht den Hinterbliebenen ihr tiefempfundenes Mitgefühl aus und verneigt sich vor den Taten von Thinael Blutsonne, einer wahren Legende unseres Volkes.
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Re: [Sammelbeitrag] Silbermonder Kurier

Beitrag von Sasarya am Di Nov 04, 2014 3:38 pm

Raeth Sternentanz schrieb:
Von Liebe und Krieg
Von Raeth Sternentanz | Silbermonder Kurier

Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, die seit Kurzem in der Stadt grassieren, so steht unserem Volk eine weitere, schwere Prüfung bevor, die mit der Invasion von Orcs in den Verwüsteten Landen begann. In diesen schweren Zeiten, so denkt man gemeinhin, fokussiert man sich auf das Wesentliche wie die Verteidigung des Heims und des Hohen Reichs…doch was wären das für Zeiten, wenn es nicht doch Grund zum Tratschen gäbe?

Beginnen möchte ich, mit der Testamentsverlesung von der verschiedenen Weltenwanderin Thinael Blutsonne. So verwunderte es wenig, dass ihre jüngste Tochter, Feliz Schneewind in die Obhut von Iriviel Amandil übergeben wurde, ihres Zeichens Mitglied der 13. Sondereinheit Sturmfedern. Das Erbe wurde unter den Hinterbliebenen, namentlich Sineath und Tineth Schneewind, aufgeteilt. Kleinere oder größere Gefälligkeiten wurden jedoch auch der Kuratorin des Arkaneums, Cecilyas Glockenhell, erwiesen.

Wo wir schon bei den Sturmfedern waren, so bleiben wir doch direkt bei der 13. Sondereinheit. Gerüchten zufolge, sollen sich die Sturmfedern ebenfalls bereit machen, um in den Verwüsteten Landen den verschollenen Bruder von Magistrix Dunkelfeuer zu finden und ihn aus dem Krisengebiet heraus zu eskortieren. Man munkelt, dass die einflussreiche Magistrix von selbst auf die Sondereinheit zukam und bekannt dafür ist, andere fürstlich für ihre Dienste zu entlohnen. Dies wäre schon der zweite Auftrag eines einflussreichen Adeligen, der die Sondereinheit beschäftigt. Seriöse Quellen berichteten uns nämlich ebenfalls von einem Einsatz der Einheit in der abgelegenen Silbermine von Baron Celyan Feuersang, um diese von ihren achtbeinigen Bewohnern zu reinigen. Jedoch sollen sich auch noch andere Schrecken in der Mine verkrochen haben, die zu Zeiten des Prinzen noch beachtlichen Profit abwarf.

Apropos Feuersang…vermutlich werden viele Damen jetzt traurig und betrübt sein, wurde mir doch gerade zugetragen, dass der notorische Junggeselle vor seiner Abberufung in die Verwüsteten Lande noch überstürzt geheiratet haben soll! Nicht nur der Umstand, dass er geheiratet hat, sondern auch WEN, gibt Anlass zur Spekulation nach den wahren Gründen, denn Lady Anaeth Silberhauch (vormals verheiratete Sonnenglut) ist die Auserwählte, die nun den Titel Baronin Feuersang tragen darf. Wofür das ganze gut war, wenn sich der neuangetraute Gatte ins Krisengebiet begibt, wissen wir nicht. Jedoch hoffen wir, dass die zweite Ehe von Anaeth Silberhauch dieses Mal von mehr Glück gekrönt wird, als ihre Erste.

Hochzeit hin oder her, nichts hielt Baron Feuersang davon ab, in den letzten Wochen zweimal in die Kaserne der Sturmfedern zu gehen, und dort feuchtfröhlich zu feiern (jedoch ohne seine Frau). Merkwürdigerweise wurde in diesem Zusammenhang die Kommandantin Nereia Morgenwind schon länger nicht mehr mit Weltenwanderer Braedin Ebenwehr gesichtet. Jedoch scheint sich Heilerin Aerowyn Bluthauch neuerdings mehr für den Blutritter Yvales Al’veran zu interessieren, als für ihren letzten Schwarm, den Weltenwanderer Arviu Dämmerpfeil. Böse Zungen behaupten, dass sich Heilerin Bluthauch dabei dem Muster annähert, was man bei Kommandantin Morgenwind beachten konnte. Der schnelle Verschleiß von Begleitern scheint auf jeden Fall bei den Sturmfedern bezeichnend zu sein. Ist dieses Verhalten vielleicht auch der Grund für die Rückkehr von Botaniker Imerion Morgenglanz und Zauberbrecherin Averyel Flammenbrand? Wir werden zumindest beobachten, wie sich Liebe und Leid bei der Sondereinheit weiter entwickeln.

Wie es sich dagegen bei der neugegründeten Einheit „Nebelschwingen“ verhält, wissen wir indes nicht. Fakt ist jedoch, dass die Nebelschwingen sich vor allem der Nachwuchsförderung verschreiben und künftige Waldläufer ausbilden. Jedoch richtet sich die Förderung und die Ausbildung nur an die vielversprechendsten Novizen, die bei den Nebelschwingen zur künftigen Krone der Elite geschliffen werden. Unter der Leitung von Weltenwanderin Avaliar Sturmhymne wird zum Beispiel auch Feliz Schneewind, Tochter der verstorbenen Thinael Blutsonne, ausgebildet. Wenn sie auch nur ansatzweise das Talent ihrer Mutter mitbringt, muss sich Sturmhymne keine Sorgen machen. Weitere vielversprechende Novizen sollen in den nächsten Wochen der Einheit zugeteilt werden.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und wer wollte nicht schon immer mit dem besten Schreiber Silbermonds zusammenarbeiten? Niemand geringeres als Derallion Abendglanz hat zuletzt verlauten lassen, dass er händeringend nach Verzauberern und Gelehrten sucht, um ein spannendes Projekt anzustoßen. Worum es sich dabei handelt, wurde nicht verraten, aber wir empfehlen, bei Interesse einfach Herrn Abendglanz zu kontaktieren oder ihn womöglich beim nächsten Siegelmarkt abzupassen. Dieser ist bereits am Dienstag, dem vierten Tag des 11ten Mondes in Morgenluft zu Gast und alles was Rang und Namen hat, wird es sich sicher nicht entgehen lassen, dort Waren aus ganz Azeroth zu erwerben.
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